Anlässlich des Weltwassertages am 22. März blickt SARIA auf die eigenen kollektiven Bemühungen zum Ressourcenschutz im Bereich Wasser.

Da das tierische Rohmaterial mit denen die meisten SARIA-Geschäftsbereiche täglich zu tun haben zu ca. 2/3 aus Wasser bestehen ist SARIA in der einzigartigen Lage, Wasser nicht nur zu verbrauchen, sondern auch selbst zu produzieren. Die gruppenweite Wasserproduktion betrug im Jahr 2023 insgesamt 2.132.000 m³.  Das entspricht mehr als 10 Mio. gefüllten Badewannen. Dieses Wasser wird mittels Verdampfung dem gesammelten Rohmaterial während des Produktionsprozesses entzogen und für die weitere Verwendung aufbereitet.

An den SecAnim-Produktionsstandorten in Frankreich und Spanien wurde in 2022 beispielsweise bereits 60 % des Wasserverbrauchs aus wiederverwendetem Wasser gedeckt, das aus dem gesammelten tierischen Rohmaterial extrahiert wurde. In den SecAnim-Anlagen in Térmens und Segovia (Spanien) durchläuft das Abwasser einen vierstufigen Recyclingprozess. Das Wasser wird zunächst durch eine chemische Behandlung physisch gereinigt, bevor die Wasserqualität durch eine biologische Behandlung, einem äußerst gründlichen Filtrationsprozess und einer sich anschießenden Osmose einen Reinigungsgrad erfüllt, der es erlaubt das Wasser in den natürlichen Wasserkreislauf einzuleiten. So hat die SecAnim in Frankreich und Spanien im Jahr 2022 fast 200 Mio. Liter wiederaufbereitet. In Spanien übersteigt die Einleitung von gereinigtem Wasser mittlerweile sogar die Wasserentnahme im Verhältnis 2:1.

Da in der Lebensmittelproduktion sehr viel Trinkwasser benötigt wird, sind die Möglichkeiten des Wasserrecyclings bei den SARIA-Geschäftsbereichen in diesem Segment eher begrenzt. Nichtsdestotrotz werden auch hier ehrgeizige Ziele im Sinne der Nachhaltigkeit verfolgt. Devro, der Spezialist für kollagenbasierte Wursthüllen und Beschichtungen, hat sich beispielsweise zum Ziel gesetzt, die Intensität des eigenen Frischwasserverbrauchs bis 2025 um 20 % und bis 2050 sogar um 50 % zum Basisjahr 2020 zu senken. Bioiberica, das sich auf die Herstellung von biologischen Wirk- und Inhaltsstoffe für Menschen, Tiere und Pflanzen fokussiert, hat seit 2006 etwa 21 % des eigenen Abwassers wiederverwendet und arbeitet darauf hin diesen Anteil in den kommenden Jahren sogar auf 50 % zu erhöhen.

Wasserwiederaufbereitung ist ein großes Thema innerhalb der Unternehmensgruppe. An vielen Unternehmensstandorten sind eigene Kläranlagen installiert worden, die die kommunalen Wasseraufbereitungssysteme entlasten. Gruppenweit werden mehr als 60 % des Abwasseraufkommens unternehmensintern behandelt.

Wasser ist eine endliche, aber erneuerbare Ressource. SARIA erkennt die damit verbundene Verpflichtung an und übernimmt Verantwortung für einen zukunftsfähigen Ressourcenschutz im Bereich Wasser.